„Silas Marner“ – George Eliot

Silas Marner, George Eliot

SILAS MARNER – George Eliot
Verlag: arsviviendi
Erscheinungsdatum: 24. Juli 2018
260 Seiten, Gebundenes Buch mit Lesebändchen
Preis: € 24,00
eBook: € 17,99
ISBN: 978-3-86913902-9

Inhalt
Der junge Leinenweber Silas Marner verliert durch eine Intrige seines besten Freundes nicht nur seine Verlobte, sondern auch seinen Platz in der Gemeinde. Er sieht sich gezwungen, seine nordenglische Heimat zu verlassen, und zieht in das kleine Bauerndorf Raveloe. Dort erwartet ihn, der auch hier zum Außenseiter wird, ein bescheidenes, von Arbeit geprägtes Dasein. Als ihm sein gesammelter Goldschatz und damit sein letzter Lebensinhalt genommen wird, scheint er endgültig ein gebrochener Mann. Doch auf wundersame Weise kommt ein Findelkind in sein Haus – und öffnet ihm die Augen für die Schönheit der Welt. Als sich der Vater des Mädchens zu erkennen gibt, droht dieses Glück aber erneut in Gefahr zu geraten … Mit erzählerischer Raffinesse und psychologischem Feingefühl verknüpft George Eliot die schicksalsträchtige Existenz ihrer Hauptfigur zu einer bewegenden Geschichte um die Licht- und Schattenseiten des Menschseins.

Rezension
Nachdem Silas Marner, von seinem besten Freund verraten und von seiner Verlobten verlassen worden ist, verläßt er schwer angeschlagen seiner Gemeinde und zieht in ein kleines abgelegenes Bauerndorf. Obwohl er sich über mangelnde Aufträge nicht beschweren kann und man ihn als fähigen Weber respektiert, bleibt er ein Außenseiter und wird immer mehr zum Eigenbrötler. Seine einzige Freude besteht darin seinen stetig anwachsenden Goldbesitz zu hegen und pflegen. Als ihm dieser gestohlen wird, bricht erneut die Welt für ihn zusammen und er verliert immer mehr den Boden unter den Füßen. Erst als ihm der Zufall ein Findelkind ins Haus schickt, beginnt er sich langsam zu fangen und wieder einen Sinn in seinem Leben zu sehen.

Fazit
Ein beeindruckender Roman mit anschaulich gezeichneten Charakteren, der ein eindrucksvolles Bild des englischen Landlebens zu Beginn des 19. Jahrhunderts einfängt.