„Alles ist lebend tot“ – Natalie Mesensky

Alles ist lebend tot, Natalie Mesensky

ALLES IST LEBEND TOT – Natalie Mesensky
Verlag: Gmeiner
Erscheinungsdatum: 5. September 2018
313 Seiten, Taschenbuch
Preis: € 14,00
eBook: € 10,99
ISBN: 978-3-8392-2243-0

Inhalt
TÖDLICHER VERRAT
  Eigentlich will Barbara Aubert nach dem Verkauf ihrer Wiener Firma ein ruhiges Leben in der Kleinstadt Tulln führen. Doch die provinzbürgerliche Idylle wird durch einen grausamen Raubmord gestört. Ein wichtiger Kunstsammler wird erschlagen und ein Bild von Egon Schiele gestohlen. Die Prominenz der Stadt gerät unter Verdacht. Der seltsame Professor, die Leiterin des Finanzamts und der Polizeikommandant – bald ist jeder verdächtig. Barbara glaubt sich außer Gefahr, bis sie auf ein Indiz stößt, das sie an Verrat denken lässt.

Rezension
Barbara Aubert, die einem Impuls folgend erst kürzlich von Wien nach Tulln gezogen ist, wird schon bald nach dem Einzug in ihre neue Villa mit einer ganzen Reihe unangenehmer Ereignisse konfrontiert. Erst der Raubmord an einem bekannten Kunstsammler, dann der Einbruch bei ihren Nachbarn und nicht zuletzt das merkwürdige Verhalten ihrer neuen Geschäftspartnerin, geben ihr schwer zu denken. Aber aufzugeben ist nicht ihr Ding und so beginnt sie mithilfe ihrer Freundin Ines, die Vergangenheit ihrer neuen Heimat zu untersuchen. Nach und nach setzt sich für sie ein noch unklares Bild zusammen, das ihre schlimmsten Befürchtungen aber zu bestätigen scheint. Doch erst als sie kurz darauf selbst zum Opfer wird, erkennt sie welchem Irrtum sie aufgesessen ist.

Fazit
Eine locker geschriebene Geschichte, in der zwischen Mord und Kunstdiebstahl genügend Zeit für zwischenmenschliche Beziehungspflege bleibt.