„Watzmanns Erben“ – Frauke Schuster

Watzmanns Erben; Frauke Schusterq

Inhalt
SAGENHAFT – Paul Leonberger kehrt nach vielen Jahren in seinen Heimatort Bad Reichenhall zurück, wo er einst des Mordes an seiner Schwester verdächtigt wurde. Doch anstatt die traumatische Vergangenheit begraben zu können, wird er erneut mit dem gewaltsamen Tod einer jungen Frau konfrontiert und muss zur eigenen Entlastung den Mörder finden. Aber bald gibt es einen weiteren Toten, und fast scheint es, als sei der brutale König aus der alpinen Sagenwelt in furchtbarer Form wieder zum Leben erwacht.

Rezension
Paul Leonberger zieht es zurück in seinen Heimatort Bad Reichenhall, dem er einst schwer enttäuscht den Rücken gekehrt hat. Denn ihm ist klar dass es ihm nur hiergelingen kann seine Vergangenheit zu bewältigen um endlich seinen Seelenfrieden zu finden. Als er kurz nach seiner Rückkehr die Leiche einer jungen Frau findet, gerät er wie damals schon ins Visier der Ermittler, und er muss schwer an sich halten, nicht erneut die Flucht zu ergreifen. Lieber fängt er an auf eigene Faust zu ermitteln um wird prompt immer tiefer in die Geschichte hineingezogen zu werden. Als er endlich begreift wie es sich wahrscheinlich zugetragen haben muss, überschätzt er seine Fähigkeiten und bringt sich damit in eine ausweglose Lage, aus der es für ihn kein Entrinnen zu geben scheint.

Fazit
Eine irreal wirkende Story, mit durchweg unsympathischen Protagonisten, die trotz der beeindruckenden Bergkulisse nicht überzeugt.