„Selfies“ – Jussi Adler-Olsen

Selfies, Jussi Adler-Olsen

SELFIES – Jussi Adler-Olsen
Verlag: dtv
Erscheinungsdatum: 10. März 2017
576 Seiten, Gebundenes Buch mit Schutzumschlag und Lesebändchen
Preis: € 23,00
eBook: € 19,99
ISBN: 978-3-423-28107-2

Inhalt
Vizepolizeikommissar Carl Mørck wird zur Aufklärung eines brutalen Todesfalls von der Mordkommission in Kopenhagen hinzugezogen. Wie sich herausstellt, gibt es eine Verbindung zu einem mehrere Jahre zurückliegenden und ausgesprochen brisanten cold case, aus dem sich schwerwiegende Konsequenzen für die aktuellen Ermittlungen ergeben. Ausgerechnet jetzt geht es Carls Assistentin Rose sehr schlecht. Sie wird von grauenhaften Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit heimgesucht. Rose kämpft mit aller Macht dagegen an – und gegen das Dunkel, in dem sie zu ertrinken droht. Welche Rolle spielen die jungen Frauen Michelle, Jasmin und Denise, die sich zu einem starken und hochexplosiven Kleeblatt verbündet haben?

Rezension
Carl Mørck, Vizepolizeikommissar des Sonderdezernats Q in Kopenhagen, glaubt Parallelen zwischen der Ermordung einer alten Dame und dem Todesfall einerGrundschullehrerin zu erkennen. Da die Ermordung der Lehrerin bereits Jahre zurückliegt, erscheint dieser Verdacht zunächst unbegründet. Trotzdem beginnt er Nachforschungen anzustellen. Dass es sich dabei um Fälle handelt die eigentlich gar nicht in seinen Bereich fallen stört ihn dabei genauso wenig wie die Tatsache dass er mit seiner Einmischung sowohl bei den zuständigen Kollegen, wie auch bei seinem Vorgesetzten massiv aneckt. Doch als kurze Zeit später mehrere junge Frauen unter merkwürdigen Umständen ums Leben kommen, darf er zur Entlastung der Mordkommission, diese offiziell unterstützen. Während seinen Ermittlungsarbeiten wird er immer wieder mit den aktuellen Fällen konfrontiert und als sich herausstellt dass auch seine psychisch erkrankte Assistentin Rose darin verwickelt ist, überschlagen sich die Ereignisse und Carl muss befürchten dass auch er an der Aufklärung scheitert.

Fazit
Eine unrealistisch konstruiert wirkende Geschichte, die sich langatmig bis zur vorhersehbaren Auflösung durchkämpft.